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Seniorenferien 2018

Eine sonnige und vielseitige Reise der Klotener Senioren nach Flims



1. Tag, Samstag 15.9.

An einem prächtige Samstag reisten 24 Senioren und vier Begleitpersonen mit einem doppelstöckigen Car für eine Woche nach Flims. Die Reise führte vorerst bis nach Maienfeld, wo wir nach einer brenzligen Car-Fahrt durch schmale Strassen mit Umleitungen, professionell geführt von unserm Carchauffeur, das Restaurant Heidihof erreichten. Ein feines bündnerisches Mittagessen mit Capuns wurde uns offeriert. Maienfeld ist bekanntlich die Landschaft des berühmten Weingutes der Bündner Herrschaft und der Ort der weltbekannten Heidi-Geschichte von Johanna Spyri. Die Weiterfahrt führte uns zum Vierstern-Hotel Sunstar Surselva nach Flims, wo wir das erste Abendessen einnahmen. Am Abend orientierte Irena Cavelti und Pfarrer Oliver Jaschke über das Vorhaben zum kommenden Sonntag. Nach dem Nachtessen spielte ein Pianist für die vielen anwesenden Kinder zum Tanze auf, wobei die noch fitten Senioren sich von den Kindern verleiten liessen und auch jugendlich mittanzten.

2. Tag Sonntag 16.9.

Am Sonntag besuchten wir den Gottesdienst in der Reformierten Kirche St. Martin in Flims. Nebst einer Predigt zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag, mit geschichtlichen Beiträgen von Flims, trugen fünf Mitglieder der Alphorngruppe Flims und das Jodelduett Wunderli zur feierlichen Stimmung bei. Der Nachmittag galt nach einem feinen Birchermüeslischmaus dem Besuch des Caumasees auf fast 1000 Meereshöhe. Dieser See ist mit einer eigens dazu gebauten Standseilbahn erschlossen. Am Abend nach dem Nachtessen fühlten sich die meisten Senioren noch bereit zu einem Würfelspiel oder einem Jass.

3. Tag Montag 17.9.

Martin Kuratli, der Gemeindeschreiber von Flims, Flims heisst auf Deutsch Bächli, orientierte uns am Montag mit zweistündiger Wanderung unter anderem über diese einmalige terrassenförmige Lage von Flims, geformt durch eine Naturkatastrophe am Ende der Eiszeit vor etwa 10000 Jahren mit dem prähistorischen Bergsturz. Dieser riss eine Felsmasse von rund 12 Matterhörner vom Flimserstein in die Tiefe und schüttete den Rhein zu. Dadurch wurde der Fluss gestaut, so dass in der Ebene von Ilanz ein See entstand mit Stauung bis über Tavanasa hinaus. Den natürlichen Kräften der Natur ist es zuzuschreiben, dass sich in der Folge der See einen eigenen Abfluss schuf. So ist heute die einzigartige Rheinschlucht entstanden. Martin Kuratli wüsste noch viele geschichtliche Ereignisse zu erzählen, so auch über das Gebirge von Tektonikarena Saordona, das Unesco Weltnaturerbe, und die Tschingelhörner, wo zweimal im Jahr für ein paar Tage die Sonne durch das Martinsloch scheint. Eine zweite Gruppe bevorzugte einen Ausflug mit zwei Bus der Polizei von Flims. Da kann man wirklich mit Stolz sagen „Dein Freund und Helfer!“; den ganzen Mittag bis gegen Abend fuhren die beiden Polizisten mit den betreffenden Senioren in der Gegend von Flims und Umgebung herum und waren in jeder Beziehung hilfsbereit.

4. Tag Dienstag, 18.9.

Am Dienstag war eine Busreise mit dem Postauto nach Bergün auf 10 Uhr geplant. Die Reise führte ab Flums über Reichenau, Bonaduz, Rhäzüns, Rodels, Pratval, Fürstenau, Sils i.D., Tiefenkastel nach Bergün. Fredo Falett begrüsste uns zu einer Führung durch den wunderbaren geschichtsträchtigen Ort mit manchen Häusern aus der Zeit der Sgraffiti aus dem 15. Jahrhundert. Die reformierte Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert im römischen und später auch im gotischen Stil. Im Hotel Kurhaus genossen wir ein feines Mittagessen in den Räumen des Jugendstils aus der Zeit von 1900. Aus dieser Zeit ist auch noch eine Küche im Keller vorhanden. Ein prachtvoller Saal in blauer Farbe war der Höhepunkt dieses Hotels, wo heute mit Vorliebe Hochzeit gefeiert wird. Nach der Rückreise über die Lenzerheide trafen wir vertraut mit neuen Erlebnissen zum Znacht wieder im Hotel Sunstar ein und verbrachten nach einer kurzen Andacht von Pfarrer Oliver Jaschke den Abend mit Erlebnisaustausch im Foyer des Hotels auf gepolsterten Sitzen.

5. Tag Mittwoch, 19.9.

Am Mittwoch führte uns Ignaz Catomen, eine Kapazität von grossem Wissen, in ausführlicher Weise in die Geschichte von Falera. Die erste Siedlung von Falera existierte bereits zur mittleren Broncezeit, ca. von 1800 bis 1300 vor Chr.
Vorerst erklärte Ignaz Catomen das Sonnenkultzentrum mit nach Norden, Osten, Süden und Westen gereihten Menhir-Steine auf dem Weideland vor der Kirche. Genau am 27. September vor 3000 Jahren war ein totales Sonnenfinster. Der uns bekannte Dr. William Brunner aus Kloten, wo von ihm an der Turnhalle Feld eine Sonnenuhr stand, wurde in desem Zusammenhang auch erwähnt. Die St.-Remigivs-Kirche steht auf einem einzigartigen Aussichtspunkt und stammt vermutlich aus dem Frühmittelalter, das existierende Kirchgebäude jedoch erst ab 1491. Eine broncene sogenannte Venusnadel von 83 cm Länge in Form eines Uhrpendels erzählte mit seinen eingeritzten Formen von einer längst vergangenen Zeit. Ignaz Catomen brachte uns wieder eine grosse Vielfallt von neuen Erkenntnissen über frühere Generationen.

6. Tag Donnerstag 20.9.

Am Donnerstag war ein Ausflug mit dem Sessellift zur Mittelstation auf eine Höhe von 1420 m.ü.M. zur Station Foppa vorgesehen. Der Sessellift wurde mit aller Sorgfalt dem Zustand der Senioren angepasst und unten und oben von je zwei Betreuerinnen und Betreuern hilfreich überwacht. Oben angelangt gab‘s ein feines Mittagessen. Darnach teilte sich die Gruppe, eine fuhren mit dem Sessellift wieder zu Tal und die andere nahm den Rundweg nach Schaia und Fidaz zu Fuss ins Tal. Am Abend nach dem Nachtessen gab Fredy Spross die Parodie des Figaro noch zum Besten und als Abschluss das Spiel eines Familienausflugs.

7. Tag Freitag, 21.9.

Dem Freitag war wieder ein Höhepunkt gewidmet. Mit zwei Kutschenfuhrwerken fuhren wir zur Plattform über der Rheinschlucht „Il Spir“ In einer schwindelnden Höhe sah man in einem 80°-Winkel seitlich und darunter den Rhein und die Eisenbahn, als wäre sie ein Spielzeug. Als Abschluss gab es ein feines Zvieri mit anschliessender Heimfahrt mit Kutsche oder Polizeibus für nicht mehr Platz findende Senioren in den beiden Kutschen.

8. Tag Samstag, 22.
9.

Nach der Zimmerräumung und dem rührigen Abschied von der Hotelcrew hiess es 11.30 Uhr einsteigen zur Heimfahrt mit einem einstöckigen Car. Auch diesmal mied der Chauffeur möglichst Autobahnstrecken bis zum Schloss Sargans, wo wir vor unserer Heimkehr noch ein Mittagessen einnehmen durften, verbunden mit der spontanen Geschichtserzählung von Marie Louise Broder über das berühmte Schloss Sargans, das erstmals im Jahre 582 erwähnt wurde und seit 1901 ein Denkmal der Eidgenossenschaft ist.

Ein besonderes Kränzchen gilt den zwei Betreuerinnen Irena Cavelti und Iris Aeberhard, sowie den Betreuern Philip van der Deure und Pfr. Oliver Jaschke und den beiden Chauffeuren. Alle haben vorbildlich für das Wohl der Senioren gesorgt. Ein ganz herzlicher Dank sei ihnen beschieden.

Fredy Spross


Kloten, 24. September 2018

 
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