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Rückblick auf die Seniorenferien 2014

Klotener-Senioren im Oberengadin
Ein Reiserückblick von Gerhard Schneiter

Unter kundiger Leitung von Irena Cavelti und umsichtiger Assistenz von Alice Biber sowie Iris Aeberhard, genossen 24 Senioren vom 21.-28. Juni von Sils-Maria aus (1812 m) eine vielseitig erlebnisreiche Ferienwoche. Nach ehrfürchtiger Betrachtung der weltberühmten, auf 153 je nahezu einen Quadratmeter grosse Holztafeln gemalten Bilder aus dem 12. Jh. an der Kirchendecke der romanischen Saal-Kirche St.Martin in Zillis, das mittelalterliche Weltbild darstellend – Handspiegel bewahrten vor Genickstarre – und dem dann währschaften Bündner z'Mittag eingangs der Roffla-Schlucht zu Andeer war das Fundament bereits mit der Anreise über den Julierpass gelegt.
 
Auf Grund verschiedener Tagesvorschläge, oder auch vorgebrachter Eigenideen, bildeten sich dann jeweils Gruppen, die ihren Interessen und körperlichen Möglichkeiten entsprechend die einzigartige Berg- und Seenlandschaft zu Fuss, mittels Bus, Seilbahn oder gar per Schiff ausgiebig erkundeten und bewunderten. So blieb niemand von den prachtvoll blühenden Alpweiden, den prallgelben Ankenballen, den tiefblauen Enzianen wie den die Wanderwege säumenden, höhenabhängig bereits leuchtend rot strahlenden Alpenrosen, aber auch von den Arven-, Föhren- und Lärchenwäldern wie der rundum gegenwärtigen Bergwelt unberührt.

Nicht nur die Schifffahrt auf dem Silsersee mit Europas höchstgelegener Schifffahrtsgesellschaft (1797 m), in Verbund einer eindrücklichen Wanderung via „Erbtanten-Bänklein“ (nur die Dabeigewesenen kennen die von Irena Cavelti erfundene Geschichte) zur Isola, dann von dort mit Boot via Maloja zurück nach Sils-Maria, war herausragend. Auch weitere „Expeditionen“ sollen nicht unerwähnt bleiben:
Angefangen mit der Bergeroberung des Muottas Muragl (2456 m) per Seilbahn, mit anschliessender mehr oder weniger intensiver Gipfel-Erwanderung. Prächtige Aussichten ins Engadinertal mit den drei malerischen Seen zwischen St. Moritz und Maloja, wie auch auf die rundum säumenden Alpenketten, waren der wohlverdiente Lohn.

Machte anderntags eine Gruppe eine etwa zweistündige Wanderung ab St. Moritz via dem Staz-Seelein bis nach Pontresina, zog eine andere Gruppe eine Reise nach Poschiavo (1014 m) vor. Ab Sils-Maria mit Postauto via Pontresina über den Bernina-Pass (2328 m), und retour mit der Rhätischen Bahn via Alp Grüm (2103 m) – eine Augenweide!
Selbst Italien blieb nicht von den entdeckungsfreudigen Klotener Senioren verschont. Ziel Chiavenna (nur 325 m ü.M.). Mit Postauto-Extrabus über den Maloja-Pass (1815 m), die vielen, fast senkrecht übereinander liegenden Spitzkehren und engen Dorfdurchfahrten erforderten vom Buschauffeur alles Können, fand sich dann auch bald das südländische Chiavenna durch unsere Klotenerinnen auf Shoppingtour arg gefordert.

Dann der Höhepunkt der Woche: die gemeinsame Kutschenfahrt ins weite, sich etwa 10 km lang bis nah an die italienische Grenze hinziehende, ganzjährig durch 20 Familien verstreut besiedelte Fextal. Je zweispännig in drei Kutschen. Die Alpwiesen, auch hier ein vielfältiges, von uns schon lange nicht mehr gesehenes Blumenmeer – schon bald Sommerweiden für einige hundert Stück Vieh aus dem Appenzell, dem St.Gallischen und gar auch aus dem Rafzerfeld! Doch auch für geistige Nahrung ist hier gesorgt: ein Bijou, das 1552 auf 1948 m Höhe erbaute evang. Kirchlein Fex Cresta.

Und schon ist es der letzte Tag: Entscheiden sich die einen noch für eine letzte Wanderung, unternehmen die andern wagemutig einen Gipfelsturm – auf den Corvatsch (3303 m). Mit schneller Seilbahn, ohne aber jemanden ein Gesundheitsproblem zu bescheren. Eine letzte, grossartige Panoramasicht auf die Engadiner-Seen, ein letzter Ausblick auf Gletscher und die imposanten Bergriesen, gar bis zu den Spitzen des Finsteraar- und Matterhorns, wäre es denn klar und wolkenfrei (der Uetliberg ist ein klein bisschen zu niedrig).

Ja, dann noch das liebe Wetter – es machte mit! Wenn auch immer eher kühl und etwas wolkig, doch regnen tat’s nur abends oder nachts. Petrus sei Dank, denn richtig schütten und schneien liess er es erst nach unserer Abreise! Eine eindrucksvolle Woche ist nun Vergangenheit, abgerundet mit gemütlichen Spielabenden, getragen von einmaliger Kameradschaft, vielem Lachen und tiefem gegenseitigen Vertrauen.

Danke für dieses viel zu schnell vergangene Erleben!


Gerhard Schneiter

 
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