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| Jährlich findet eine Veranstaltungsreihe statt, in der die persönliche Trauer und der erlebte Verlust der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mittelpunkt stehen. Der Austausch mit andern Leuten, die etwas Ähnliches erlebt hatten, erweist sich als sehr wertvoll. Verlust und Trauer lassen sich nicht wegschieben, sie wollen erlebt werden. Die Trauer und den Schmerz annehmen tut weh. Gerade auf diesem steinigen Wegstück kann das Verständnis von Personen, die aus eigener Erfahrung wissen, um was es geht, viel mittragen, allenfalls Knoten lösen und dazu beitragen, mit der Trauer und dem Verlust leben zu lernen ohne verdrängen zu müssen, was ohnehin wieder kommt. |
| Zeit heilt nicht alle Wunden..... |
insbesondere nicht diejenigen, die der Tod des Lebenspartners, der Lebenspartnerin oder eines Kindes geschlagen hat. Ihre Bekannten, Verwandten und Freunde nehmen wohl Anteil, aber ihr Leben geht weiter und nach einer gewissen Zeit stehen andere Dinge als Ihr Verlust im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und Sie hören vielleicht Sätze wie....das Leben muss doch weitergehen,..... Du wirst sehen, die Zeit heilt alle Wunden, .......Du bist stark, du wirst es schaffen, .....versuchs mit Abwechslung,.....Geh mehr unter die Leute, such etwas Ablenkung,.... All dies ist gut gemeint, aber es tropft von Ihnen ab, der Schmerz und die Einsamkeit sind so gegenwärtig wie zuvor. Sie stellen sich vielleicht die Frage, ob Sie die einzige Person seien, die nicht über den Verlust eines geliebten Menschen hinwegkommt. ..... dass Sie doch sollten aber nicht können.... Nein, Sie sind nicht der einzige Mensch, der nicht einfach nach einer ge-wissen Zeit zum Alltag übergehen kann. Ein Verlust verlangt nach Verarbeitung, nach Trauer, nach Verständnis, doch auch mit all dem wird Ihr Leben nicht mehr wie zuvor. Da ist es hilfreich, mit anderen Leuten, die Ähnliches wie Sie erfahren haben, vertraut zu werden, sich auszutauschen, ein Stück Trauerweg zusammen zu gehen. Alljährlich führen wir eine Veranstaltungsreihe durch zum Thema Trauer und Verlust für Betroffene wie Sie. Mit anderen Trau-ernden zusammen können Sie ein Stück Weg gemeinsam gehen, Erfah-rungen austauschen und Wertvolles erleben mit Personen, die Ähnliches erfahren und erlitten haben: wir werden Sie dabei begleiten. Falls Sie dies angesprochen hat, ermuntern wir Sie, sich mit Maria Feer oder Hanspeter Neumeyer in Verbindung zu setzen. Wir werden Sie dann zu der Veranstal-tungsreihe „Schwere Schritte, dunkle Last“ einladen. Freundliche Grüsse Christine Urfer(Seniorenbeauftragte, kath. Kirche, 01 804 25 25) und Hanspeter Neumeyer (Psychologe, ref. Kirche, 01 815 80 73) |
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- update: 10.11.2011 -
Verantwortlich für diese Seite: Hanspeter Neumeyer |

